Folge 27: BIDEV

Shownotes

In dieser Folge von Transformationschampions sprechen wir mit Stephan Andreas Röß, Gründer und CEO von AI-Charge Technologies GmbH aus Regensburg. Er stellt das Projekt „BIDEV“ (Bidirectional Digital Electric Vehicle Charging Hub at TechBase) vor, das im Rahmen des Reallabors R_Lab Mobilität erprobt wird.

Im Gespräch erklärt Herr Röß, warum ein Ladepark in Zukunft weit mehr sein muss als eine reine Stromtankstelle. Wir erfahren, wie bidirektionales Laden und Vehicle-to-Grid (V2G) funktionieren, warum vorhandene Fahrzeugbatterien den Bau teurer stationärer Speicher überflüssig machen können und wie Plug & Charge, Umweltsensorik sowie KI-basiertes Lastmanagement im Hintergrund zusammenspielen. Zudem beleuchten wir, wie das Reallabor hilft, das komplexe Zusammenspiel aus Fahrzeug, Ladeinfrastruktur, Netzbetreibern und Nutzerakzeptanz unter realen Bedingungen zu testen.

Relevante Links und Kontaktdaten:

Web: https://www.mobilitylogistics.de/mobility/daten-vernetzung/projekt-bidev

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/transform-r/

Kontakt zu Stephan Andreas Röß: https://www.linkedin.com/in/stephan-röß-6732b08a/

Transkript anzeigen

00:00:02: Millionen von Fahrzeugen stehen tagsüber nachts irgendwo geparkt.

00:00:07: Diese Fahrzeuge verfügen über ein gemeinsames Speierkapazitätspotenzial.

00:00:14: Wenn wir diese Kapazität intelligent, nutzerorientiert einsetzen können, können wir damit erneuerbare Energien besser integrieren und das Stromnetz stabiler und flexibler gestalten.

00:00:30: TransformationsChampions, der Podcast des Projekts Transform Air.

00:00:35: Mein Name ist David Rollerser vom Cluster Mobility & Logistics und ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Folge!

00:00:44: Heute schauen wir erneut ins AirLab-Mobilität in Regensburg.

00:00:48: Dort werden innovative Technologien unter realen Bedingungen getestet um Städte nachhaltiger intelligenter und lebenswerter zu machen.

00:00:57: Ein spannendes Beispiel ist das Projekt BDEV Bidirectional Digital Electric Vehicle Charging Hub at Techbase.

00:01:06: Gemeinsam mit unserem heutigen Gast möchten wir verstehen, welchen Beitrag bidirektionales Laden, intelligente Ladeinfrastruktur und Vehicle to Grid für die Mobilität- und Energiefersorgung der Zukunft leisten können – und welche Rolle das Reallabor dabei spielt!

00:01:24: Herzlich willkommen Stefan Röss, CEO & Founder von AI Charge Technologies.

00:01:31: Könntest du dich und AI Charge Technologies kurz vorstellen?

00:01:35: Sehr gerne.

00:01:35: Mein Name ist Stefan Ress, ich bin Gründer und CEO der AI Charge technologies, einem jungen Unternehmen aus Regensburg.

00:01:43: Wir beschäftigen uns mit der Frage wie Ladeinfrastruktur in Zukunft intelligenter flexibler und stärker mit dem Energiesystem vergrüpft werden kann.

00:01:52: Dabei geht es uns nicht nur darum ein Elektrofahrzeug möglichst schnell zu laden.

00:01:57: Wir wollen Ladeinfrastruktur als Teil des intelligenten Energiesystems implementieren.

00:02:04: Das reicht von intelligenter Steuerung mit automatisierten Abwechnungsmanagement, KI-basiertem Last Management bis hin zu bidirektionalem Laden und Vehicle to Grid.

00:02:15: Unser Ziel ist es wirklich Elektromobilität und Energieversorgung stärker zusammenzubringen und daraus ein Mehrwert für Nutzer, Betreiber Kommunen und letztendlich auch für das Stromnetz zu schaffen.

00:02:28: Dadurch erzeugen wir eine nachhaltige Win-win Situation im Ökonomie, Ökologie und sozialem und tragennachhaltig zu einer Smart City bei.

00:02:38: Ja

00:02:38: hört sich nach einem sehr spannenden Thema an.

00:02:40: vielen Dank dass du dir die Zeit nimmst.

00:02:43: dann kommen wir auch zur Einstiegsfrage was bedeutet Transformation für dich persönlich?

00:02:48: Transformation bedeutet von mich allen Dinge nicht einfach so weiter zu machen wie sie bisher funktioniert haben, sondern diskutiv nachhaltig zu verändern.

00:03:00: Gerade bei unserem Thema Mobilität und Energie erleben wir aktuell eine sehr grundlegende Veränderung.

00:03:06: Das Fahrzeug wird elektrisch, Energie wird zunehmend dezentral erzeugt und gleichzeitig steigt der Bedarf an Flexibilität im Stromnetz.

00:03:15: Für mich gilt es gerade Formation deshalb aktiv anzugehen und Veränderungen nicht nur zu beobachten, sondern aktiv Lösungen zu entwickeln und sie unter realen Bedingungen auszuprobieren.

00:03:28: Und genau deshalb finde ich die Konzept-Eindringung in eine Real-Labor so spannend!

00:03:32: Man kann Innovationen aus dem Labor herausbringen und schauen ob Sie sich auch im echten Alltag bewähren.

00:03:42: Im Projekt

00:03:44: BDEV, das steht für BiDirektional Digital Electrical Vehicle Charging Hub.

00:03:50: Ist es meine Rolle die funktionale Kombination des intelligenten Ladepunktes zu implementieren?

00:03:58: Die ganze Sensorik für Ladevorgänge aber auch Umweltsensorik und Parkraumüberwachung zu koordinieren.

00:04:07: Ich sehe meine Rolle vor allem darin die verschiedenen Themen zusammenzubringen Technologie funktional zusammenzubringen, weitere Geschäftsmodelle zu entwickeln und diese in praktischen Anwestungen zu testen.

00:04:22: BDEV ist kein reines Hardware-Projekt.

00:04:25: es geht wirklich auch um Ladeinfrastruktur Fahrzeug Energie Daten und Nutzer miteinander zu verbünden.

00:04:35: Als Gründer und CEO bringe ich dabei insbesondere die Perspektive eines Technologieunternehmens und eines Betreibers für intelligente Ladeinfrastruktur mit ein.

00:04:46: Mir ist es dabei wichtig, nicht nur zu zeigen dass die Technologien technisch funktionieren.

00:04:51: wir wollen verstehen wie daraus ein wirtschaftlich sinnvolles System entstehen kann und diese perfekt auf die Anforderungen einer Smart City anpassen so das viele Stakeholder hier einen Mehrwert

00:05:06: sehen.

00:05:11: Wir

00:05:11: bringen vor allem die Perspektive der intelligenten Ladestruktur ein, für uns besteht ein Ladepunkt nicht nur mehr aus einem Stecker der Strom zu dem Fahrzeug liefert.

00:05:21: dahinter steckt ein digitales System das weiß welches Fahrzeug angeschlossen ist wie viel Energie benötigt wird wie viel energie abgegeben kann wann geladen werden soll und auch Energie wieder ins Netz oder in das Gebäude zurückgespeist werden kann.

00:05:38: Dazu gehören unter anderem Lade- und Abrechnungssysteme, Umwelt- und Umweltsensorik, digitale Identifikationen, automatisierte Prozesse und intelligentes Lastmanagement.

00:05:52: BDEV vereint all diese Funktionen unter einem Produkt und bietet eine sehr individuelle Lösung für Smart Cities.

00:06:02: im Real-Laborer Lab können wir diese Technologien miteinander perfekt verbinden und unter realen Bedingungen testen, in Interaktionen mit den Stakeholdern gehen.

00:06:14: Warum eignet sich ein Real-Labor besonders gut um bidirektionales Laden im öffentlichen Raum zu testen?

00:06:21: Die Reality ist wesentlich komplexer wie ein Labortest!

00:06:26: Im Labor kann ich technische Funktion sehr gut überprüfen – viele weitere Faktoren hinzu.

00:06:35: Unterschiedliche Fahrzeuge, Nutzerverhalten, Ladezeiten, Netzauslastung, Wetterenergiepreise, die Akzeptanz des Users – alle diese Themen müssen aufeinander abgestimmt werden.

00:06:49: Gerade beim bidirektionalen Laden müssen die Faktore extrem gut aufeinander abgestimmt werden um einen Nutzen für Nutzer-, Betreiber- und Eigentümer zu erzeugen.

00:07:02: Ein realer Bohr ermöglicht uns deshalb, die gesamte Kette zu betrachten vom Fahrzeug über die Ladeinfrastruktur bis hin zur Software und dem kompletten Energiesystem.

00:07:15: Wir bekommen dabei etwas sehr wertvolles – mehr Erfahrung und reale Daten aus dem Feld.

00:07:21: Worum geht es bei BDEV konkret?

00:07:23: Und welche Frage soll das Projekt beantworten?

00:07:31: Im Kern untersuchen wir, wie bidirektionales Laden mit einer intelligenten und digitalen Ladeinfrastruktur sich kombinieren lässt.

00:07:41: Die zentrale Frage ist für mich kann ein Ladepark in Zukunft mehr sein als eine reine Tankstelle für Strom?

00:07:48: Unsere Vision ist es dass ein Elektrofahrzeug Ladehab Energie nicht nur bereit stellt sondern auch intelligent mit dem Fahrzeug, dem Gebäude und dem Stromnetz interagiert.

00:07:59: Wir wollen deshalb erproben wie die Prozesse für Nutzer funktionieren müssen, wie ein Mehrwert durch Datenerhebung für die Smart City entstehen kann und welche tatsächlichen Mehrwert Vehicle-to-Grid in der Praxis liefern kann.

00:08:13: Kannst du den Zuhörern einmal erklären?

00:08:16: Wie funktionieren bidirektionales Laden und Vehicle to Grid grundsätzlich?

00:08:21: Klassischen Laden fiesst Energie nur in eine Richtung, von dem Stromnetz in die Batterie des Fahrzeuges.

00:08:29: Beim bidirektionalen Laden wiederum wird diese Richtung umgekehrt.

00:08:34: Das Fahrzeug kann nicht nur Energie aufnehmen sondern das Fahrzeug agiert als Ladegerät und als Steuerung wie der Energie in das Netz oder das Gebäude abzugeben.

00:08:48: Damit wird die Batterie des Fahrzeug zu einem temporären Energiespeiche, beim Vehicle to Grid ist der Gedanke noch einen Schritt weiter – Das Elektrofahrzeug ist mit seiner gespeicherten Energie zur Unterstützung des Stromnetzbereit gestellt und hier werden unter anderem Funktionen wie Peak Shaving mit Netzbetreibern, Energienetzbetreibern abgesprochen und umgesetzt.

00:09:15: Das spannende daran ist, dass wir dabei bereits vorhandene Batteriekapazitäten nutzen können.

00:09:20: Wir müssen also nicht für jede zusätzliche Flexibilitätsanwendung einen neuen stationären Batteriespeicherbau.

00:09:28: Elektrofahrzeuge haben hier das riesige Potenzial ein flexibler Batterie Speicher für das deutsche Energienetz oder weltweite Energienets zu werden.

00:09:39: Natürlich muss das Ganze intelligent gesteuert werden, das Fahrzeug muss immer ausreichend geladen sein wenn der Nutzer ist gewöhnlich!

00:09:46: Und gleichzeitig müssen die Nutzungen der Batterie sinnvoll, wirtschaftlich und vor allem nachhaltig für den Use erfolgen.

00:09:55: So dass für alle drei vier Parteien, die in diesem Thema mit involviert sind immer eine Win-win Situation entsteht.

00:10:04: Sehr spannend!

00:10:05: Mich wird dann auch noch interessieren wie greifen Plug and Charge, Scan and Charge Sensorik und KI Last Management zusammen?

00:10:13: Man kann... Das ganze System, wie ein intelligentes Gesamtsystem sich vorstellen.

00:10:20: Plug-and-Charge beispielsweise auch Scan-And-Charges sorgen zunächst dafür dass Fahrzeuge bzw Nutzer eindeutig identifiziert werden können und der Ladevorgang möglichst einfach gestartet werden kann sozusagen Interfaces zu.

00:10:39: Die Sensorik wiederum liefert die ganzen Informationen aus der realen Situation vor Ort, beispielsweise darüber welcher Ladepunkt aktuell belegt ist, welcher reserviert werden kann und wie das Fahrzeug sich hier in der Zukunft andocken kann oder erfasst wird.

00:10:58: Darauf aufbauen kommt das intelligente Lastmanagement.

00:11:02: es entscheidet wann und mit welcher Leistung geladen bzw entladen werden.

00:11:08: KI hilft dabei verschiedene Informationen zu kombinieren.

00:11:11: Beispielsweise Ladebedarf, Nutzerverhalten verfügbare Netzleistung und Energiepreise prognostizieren hier das Lastprofil für das elektrische Fahrzeug für den Ladevorgang.

00:11:26: Weiterhin ist KI im Einsatz in der kompletten Umweltsensorbeck, um weitere Funktionen wie Falschparker oder Umwelteinflüsse zu analysieren.

00:11:38: Das Ziel ist es nicht möglichst kompliziert der Technik einzubauen und zu bedienen.

00:11:43: im Gegenteil für den Nutzer soll es ein möglichst einfaches System sein.

00:11:49: die Komplexität soll im Hintergrund stattfinden und dem User eine Win-Win Situation erzeugt.

00:11:56: Bei so einer Technologie oder so einem Projekt entstehen auch viele Daten.

00:12:00: Meine Frage wäre, welche Daten entstehen und welchen Mehrwert liefern sie für Stadt-, Betreiber- und Netz?

00:12:07: Beim intelligenten Ladehub entstehen ganz unterschiedliche Daten, beispielsweise Ladeleistung, Ladezeiten, Energieverbrauch, Auslastung der Ladepunkte abhängig von jedem System Informationen über Fahrzeugzustände und Energieflüsse.

00:12:26: Diese Daten sind interessant, weil sie helfen die Infrastruktur besser zu verstehen und zu optimieren.

00:12:32: Für eine Stadt kann beispielsweise interessant sein wie stark wird ein Stadtort genutzt?

00:12:37: Wann gibt es Leistungsspitzen?

00:12:41: Wo wird zusätzliche Ladeinfrastruktur benötigt?

00:12:44: für einen Betreiber geht es unter anderem darum um Verfügbarkeit Auslastungen Energieeffizienz und Wirtschaftlichkeit für das Energiesystem mit insbesondere die Flexibilität interessant.

00:12:56: Man kann Fahrzeuge Energie aufnehmen und man können Fahrzeugen Energie abgeben.

00:13:03: Neben den klassischen Lade-Daten erheben wir auch wie angesprochen, die Daten über Umfeld und Umwelt.

00:13:11: Hier werden innovative Funktionen wie Parkraumüberwachung, Vandalismuserkennung Kennung erbrockt.

00:13:19: Dabei ist es uns wichtig, dass die Daten nicht einfach gesammelt werden weil sie verfügbar sind.

00:13:25: Sie müssen einen konkreten Zweck und eine Nachvollziehung an Mehrwert haben Und Datenschutz sowie Datensicherheiten müssen selbstverständlich ebenfalls berücksichtigt werden.

00:13:34: Wie

00:13:34: funktioniert dann die Zusammenarbeit zwischen AI Charge dem Cluster Mobility Logistics und den weiteren Partnern?

00:13:41: Das

00:13:41: sehe ich als Perfekte Stärke des Forschungsprojektes erlebt.

00:13:46: Kein einzelnes Unternehmen kann die ganze Transformation allein abbilden, wir brauchen Technologieunternehmen, Forschung, Kommunen, Netz, Infrastrukturpartner und natürlich die Endnutzer.

00:13:58: Wir als AI Charge Technologies bringen insbesondere die Perspektive der digitalen und intelligenten Ladeinfrastruktur ein.

00:14:06: Das Cluster Mobilität und Logistik schafft dabei einen Unfall, indem die unterschiedlichen Akteure zusammenkommen und gemeinsam an einer Mobilitätslösung arbeiten – und die weiteren Partner bringen jeweils ihre spezifischen Kompetenzen, Wünsche oder Anforderungen ein.

00:14:23: Genau diese Kombination ist wichtig, denn wir wollen wissen wie nicht nur die Einzelkomponente zu entwickeln sind sondern das Zusammenspiel im Gesamtsystem verstehen und es auf die Anforderung der Smart-City bestmöglich anzupassen, um daraus wirklich ein skalierbares System zu schaffen.

00:14:43: Dies ist ein Mehrwert für alle bringt.

00:14:45: Welche Erkenntnisse möchte Ihr im Pilotbetrieb gewinnen?

00:14:49: Auch für weitere Standorte und Kommunen?

00:14:51: Wir wollen vor allem herausfinden unter welchen realen Bedingungen es tatsächlich funktioniert.

00:14:57: Dazu gehören Technische.

00:14:58: Fragen, wie stabil funktioniert das Zusammenspiel zwischen Fahrzeug-, Ladeinfrastruktur- und Energiemanagement?

00:15:06: Neben den Ladedaten geht es ebenfalls um die Feinabstimmung der Daten aus Umwelt- und Umweltsensorik.

00:15:15: Hier werden neuartige Funktionen wie Parkraumüberwachung, Vandalismuserkennung und Glatteiserkennung erprobt – und hierzu ist eine Feinabbstimmung notwendig.

00:15:29: Aber auch wirtschaftliche und praktische Fragen sind entscheidend, wie wird die Infrastruktur genutzt, welche Geschäftsmodelle funktionieren?

00:15:37: Wie hoch ist der tatsächliche Mehrwert von Flexibilität in Energie- und Mobilität?

00:15:43: Und wie muss ein solcher Ladehab gestaltet sein damit die Nutzung für den Nutzer einfach und attraktiv ist?

00:15:51: Das Entscheidende ist für mich die Übertragbarkeit weiteres Smart CDs, weitere Ladehubs.

00:15:59: Wenn wir aus Bidev eine funktionierenden Ansatz herausbringen wird diese nicht nur in der Techbase funktionieren.

00:16:06: dann wird das System auch in anderen Ladeparks unternehmen Kommunen und auf größere Energiesysteme übertragen und schafft einen Mehrwert im ökologischen System.

00:16:16: Jetzt

00:16:16: schauen wir mal in die Zukunft, wenn wir in fünf Jahren widersprechen woran würden wir erkennen?

00:16:22: dass BDEV und das AERLAB Mobilität Wirkung entfaltet haben?

00:16:26: Wir

00:16:26: werden nicht mehr von einem reinen Pilotprojekt sprechen.

00:16:30: ich würde mir wünschen dass wir sagen können wir haben gezeigt dass bdirektionales Laden im Alltag funktioniert und dass das Elektrofahrzeug tatsächlich einen aktiven Beitrag zum Energiesystem leisten kann.

00:16:42: Noch wichtiger wäre aber, dass aus den Erkenntnissen konkrete Anwendungen entstanden sind und sich das System skaliert hat.

00:16:50: Wenn in fünf Jahren Kommunen und Unternehmen sagen wir können mit intelligenter Ladeinfrastruktur unsere NetZ besser nutzen, unsere Energiekosten optimieren und gleichzeitig unseren Endkunden einen besseren Service bieten, dann wäre das für mich eine wirklich richtig große Erfolg.

00:17:08: Und vielleicht sprechen wir auch gar nicht mehr darüber ob ein Fahrzeug bidirektional laden kann – es wird einfach ein normaler Bestandteil moderner Mobilität und Ladeinfrastruktur sein!

00:17:19: Ja, ein sehr spannendes Projekt.

00:17:21: Ich würde dann auch schon zur Abschlussfrage kommen die wir jedem Gast stellen wie sieht für dich persönlich die Mobilität der Zukunft aus?

00:17:30: ich glaube dass wir Mobilität und Energie in Zukunft viel stärker gemeinsam denken müssen.

00:17:36: das Elektrofahrzeug wird nicht verschwinden im Gegenteil aber seine Rolle wird sich verändern.

00:17:42: heute ist das Fahrzeug vor allem ein Verbraucher.

00:17:44: Wir fahren zur Ladeseule und laden Energie.

00:17:47: In Zukunft kann das Fahrzeug gleichzeitig Verbraucher, Speicher und wenn der Nutzer ist erlaubt auch Energieressourcen sein.

00:17:54: Stellt dir vor Millionen von Fahrzeugen stehen tagsüber nachts irgendwo geparkt.

00:18:00: diese Fahrzeuge verfügen über ein gemeinsam enormes Speierkapazitätspotenzial.

00:18:07: Wenn wir diese Kapazität intelligent nutzerorientiert einsetzen können können wir damit erneuerbare Energien besser integrieren und das Stromnetz stabiler und flexibler gestalten.

00:18:22: Meine Vision ist deshalb eine Mobilität, die nicht nur emissionsärmer ist sondern Teil der Lösung des intelligenten Energiesystems wird.

00:18:32: Und genau daran arbeiten wir an BDEV unserem bidirectional digital electric vehicle charging hub.

00:18:40: Ja, vielen Dank Stefan für den Einblick in das Projekt.

00:18:43: Dann wünsche ich dir weiterhin alles Gute und bis bald!

00:18:46: Vielen Dank auch für die Einladung David.

00:18:48: Ich freue mich auf die nächsten Austausche hin und um die Techbase der Betriebsbrücke.

00:18:54: Danke!

00:19:03: Das war Transformations Champions – der Podcast des Projekts TransformR.

00:19:09: Mehr Informationen zu TransformR finden sie auf transformr.de.

00:19:15: Folgen Sie uns auch gerne auf LinkedIn und abonnieren sie unseren Newsletter.

00:19:19: Transform Air wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie, aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.

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