Folge 25: Reallabor R_Lab Mobilität

Shownotes

In dieser Folge von TransformationsChampions tauchen wir tief in das Reallabor R_Lab Mobilität in Regensburg ein. Aufbauend auf den Netzwerken und Initiativen aus dem Projekt transform.r erklärt Anne Häner (Projektmanagerin beim Cluster Mobility & Logistics), wie der Schritt von der reinen Theorie und Qualifizierung hinein in die praktische Erprobung im realen Stadt- und Straßenraum gelingt.

Im Mittelpunkt steht die Frage, wie ein Reallabor als Brücke zwischen der Automotive-Industrie, Smart-City-Anwendungen und der Stadtverwaltung funktioniert. Wir sprechen über konkrete Pilotprojekte (wie WieSe-OMV und ReSens3D), die Rolle von Dateninfrastrukturen wie dem Mobility Data Hub der Stadtwerke Regensburg sowie die Herausforderungen beim Übergang vom Testprojekt in den echten Regelbetrieb.

Relevante Links und Kontaktdaten:

Web: https://www.mobilitylogistics.de/mobility/daten-vernetzung/r-lab-mobilitaet

LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/transform-r/

Kontakt zu Anne Häner: https://www.linkedin.com/in/anne-häner/

Transkript anzeigen

00:00:02: Das heißt im R-Lab Mobilität testen wir nicht auf einer üben Wiese, sondern wirklich dort wo auch Mobilität stattfindet.

00:00:09: Also dort wo sich die Menschen hier in Regensburg bewegen und umtreiben.

00:00:15: In der Logie reicht es nicht.

00:00:16: Es braucht gemeinsame Zielbildzuständigkeiten ganz klare und eine Perspektive wie man die Ergebnisse nutzen möchte.

00:00:34: vom Cluster Mobility und Logistics.

00:00:37: Und ich wünsche Ihnen viel Spaß bei dieser Folge!

00:00:44: Willkommen zu einer neuen Folge von Transformations Champions, dem Podcast über Menschen, Unternehmen und Netzwerke die Transformation aktiv gestalten.

00:00:55: In dieser Reihe sprechen wir häufig über Unternehmen Technologien und Projekte, die zeigen wie Wandel praktisch wird.

00:01:03: Heute gehen wir eine Ebene höher und schauen auf einen Raum, in dem genau solche Transformation erprobt werden kann.

00:01:11: Das R-Lab Mobilität in Regensburg.

00:01:14: entstanden ist dieser Gedanke aus einem größeren Transformationskontext.

00:01:19: mit TransformR ging es in der Region Regensberg darum Unternehmen der Automobilindustrie und ihrer Zulieferer fit für die Zukunft zu machen durch Qualifizierung Vernetzung Kooperation und neue Impulse für den Wandel.

00:01:37: Aus dieser Arbeit heraus wurde deutlich, Transformation braucht nicht nur Wissen- und Austausch sondern auch Orte an denen neue Lösungen praktisch getestet werden können.

00:01:49: Genau hier setzt das AirLab Mobilität an.

00:01:52: Es ist ein Real Labor für obane Mobilität und Smart City Anwendungen.

00:01:58: Neue Technologien werden dort nicht nur vorgestellt sondern im realen Umfeld erprobt mit Partnern aus Stadt, Infrastruktur, Wirtschaft, Forschung und Projektmanagement.

00:02:11: Heutzutage sprechen wir darüber wie so ein Reallabor funktioniert welche Rolle Zusammenarbeit spielt und was es braucht damit aus einem Test ein echter Schritt in Richtung Anwendung und Betrieb werden kann.

00:02:25: Ich freue mich auf das Gespräch.

00:02:28: Projektmanagerin beim Cluster Mobility und Logistics und zuständig für das Gesamtprojekt-Management des RLAB Mobilität.

00:02:38: Hallo Anne!

00:02:39: Hallo David, schön dass ich heute hier sein darf.

00:02:43: Ja danke, dass du dir die Zeit nimmst, das freut mich sehr.

00:02:46: Dann würde dich auch gleich mit der ersten Frage starten.

00:02:50: Vorab kurz zur Einordnung wenn wir auf Tanzform Air bauen Dann ging es ja von Beginn an darum, die Region Regensburg in der Traktionsformation zu unterstützen.

00:03:00: Unternehmen vernetzen Fachkräfte sichern, neue Kompetenzen aufbauen und den Wandel in der Mobilität und Automobilwirtschaft aktiv gestalten.

00:03:10: Jetzt ist mit dem AirLab-Mobilität ein Format entstanden das noch einen Schritt weitergeht vom Vernetzenden Qualifizieren hin zum praktischen Erproben im realen Stadtraum.

00:03:21: Da wäre meine erste Frage Wie würdest du diese Entwicklung beschreiben und warum braucht Transformation nach Projekten wie Transform Air auch ein Real-Labor?

00:03:33: Danke, David.

00:03:34: Das schon gesagt – es sind viele Faktoren die ja hier bei Transform eine Relle spielen!

00:03:39: Und wir haben hier in der Region ganz viel dafür gemacht über dieses Projekt Transform Air, die Transformation greifbar war zu machen.

00:03:47: also das heißt Unternehmen zusammenzubringen, die darüber sprechen.

00:03:50: was heißt das überhaupt für sie?

00:03:52: Wir haben über Technologien gesprochen, über Qualifizierungsbedarfe.

00:03:57: Wir haben es erst mal sichtbar gemacht und wir haben versucht zu verstehen – wie tickt denn aktuell die Automobil- und Mobilitätswirtschaft?

00:04:08: Jetzt sind wir an dem Punkt, wo der Austausch alleine nicht beausreicht.

00:04:14: Wir stellen uns in den realen Airport die Frage, wie kommt man jetzt von einer vielleicht ersten Idee, die aus diesen Gesprächen analysend entstanden ist wirklich in die Anwendung, dass was passiert.

00:04:25: Und wie kommt man von dem technologischen Ansatz wirklich in einen realen Test?

00:04:31: Also das heißt wenn wir jetzt in unserem Fall auch in den städtischen Kontext schauen Wir können da unternehmen eine Stadt Infrastruktur Partner Auch gemeinsam herausfinden Wie eine Technologie und wirklich echten Bedingungen funktioniert.

00:04:49: Da setzt es Erleb Mobilität an.

00:04:52: Wir haben eigentlich gesagt, dass es mehr oder weniger eine Weiterführung dieser Transformationslogik ist.

00:04:57: Das heißt wir bleiben weiterhin im Gespräch über die Zukunft aber wir schaffen jetzt einen Raum explizit wo Zukunftstechnologien ausprobiert werden können.

00:05:08: Warum ist das wichtig?

00:05:11: Mobilität funktioniert ja nicht isoliert.

00:05:13: Also Mobilität findet im Stadtraum statt, hier haben wir Menschen verschiedene Verkehrsflüsse des Wetterbaustellen, haben eine Auswirkung auf die Mobilitätveranstaltung.

00:05:24: Wir haben hier Fragestellungen auch zum Datenschutz zur Akzeptanz von neuen Mobilitätslösungen, die viel mit dem Wandel der Automotivebranche zu tun haben.

00:05:36: Ganz viele Fragen, die jetzt in diesem städtischen Kontext dann auch entstehen kann man vielleicht auch wirklich erst beantworten wenn man eine Technologie in einer echten realen Umgebung wie der Stadt Regensburg einsetzt.

00:05:51: Das heißt das Airlab-Mobilität ist eigentlich ne Brücke zwischen ich sag mal einer Idee Vision oder Strategie hin zur Umsetzung.

00:06:01: Es ist eine Brücke auch zwischen Unternehmen, der Stadtverwaltung und dem öffentlichen Raum.

00:06:07: Wir haben hier eine Brücke gebaut zwischen Innovation in einem Prototypen und dann wirklich tatsächlich ein Betrieb im realen.

00:06:16: Und das ist noch ganz speziell auch ne Brücke zwischen dem traditionellen Automotive-Geschäft und einer smarten Stadt.

00:06:26: Also wir haben das Ganze in diesem Smart City Kontext gesetzt.

00:06:31: Genau, und letztendlich bieten wir auf der einen Seite im Unternehmen eine Möglichkeit erstmal eine Technologie ihre Lösung auch realitätsnah zu testen.

00:06:41: also wie können sie vielleicht auch Technologien die sich schon im Automotive Bereich auf dem Prüfstand oder anderweitig ja schon getestet haben erprobt haben auch in anderen Märkten zu transformieren wie im Smart City Bereich?

00:06:57: Wir adressieren hier auch die Staate und andere Partner, die dann auch gemeinsam mit den Unternehmen natürlich lernen können.

00:07:03: Welche Technologien können auch künftigen Beitrag zu einer besseren Mobilität leisten?

00:07:10: Und dabei ist der entscheidende Punkt eine Transformation braucht nicht nur Gespräche, nicht nur Konzepte Es braucht wirklich einen tatsächlichen Erfahrungsraum wo man rausgehen kann, auf die Straße gehen kann.

00:07:25: Durch Regensburg geht und dort wirklich live auch Feedback von den Bürgern bekommt, von denen die betroffen sind, von den neuen Technologien, die eingesetzt werden.

00:07:34: Und aber auch Feedbacks zu bekommen von einer städtischen Verwaltung.

00:07:39: Wie passt denn diese neue Technologieentwicklung zum Beispiel im städtesten Raum?

00:07:45: Für ein Unternehmen hat es einen großen Vorteil, das ist unsere Erfahrung.

00:07:50: Sie schaffen ja Referenzprojekte dadurch, das heißt es ist auch für sie mehr oder weniger eine Qualifizierung für einen neuen Markt.

00:07:58: Das heißt wenn sie aus dem Automotivebereich die Technologie jetzt in den Smart City Bereich reinbringen dann Ist es wie ein Qualitätsstempel?

00:08:07: Sie haben sich schon mal mit diesen ganzen Unwegsamkeiten des öffentlichen Raums auseinandergesetzt und Erfahrung gesammelt.

00:08:14: Ein Fazit, dass erlebmobilität bietet eigentlich in der Probungsraum wo man aufzeigen kann was funktioniert und was funktioniert auch noch nicht, wo man einfach gemeinsam lernt.

00:08:26: Sehr interessant.

00:08:27: Kannst du einmal für die Leute, die den Begriff Realabor noch nie gehört haben erklären?

00:08:33: Was ist das AirLab Mobilität und was passiert dort konkret?

00:08:36: Das AirLab-Mobilität ist tatsächlich die Abkürzung für das Realabor urbaner Raum in Regensburg zum Thema Mobilität.

00:08:47: Super späriger Begriff aber ich versuche es mal runter zu brechen wenn man den Begriff Labor erstmal anschaut.

00:08:55: Das kommt ja von dem Gedanken, dass man irgendeine neue Lösung eine Technologie im Labor entwickelt und erst mal testet.

00:09:04: das heißt hier unter Dingungen beherrschbare planbare Umgebung haben wir da Und wenn man das ganze aber natürlich in realen Raum setzt dieses entwickeln und testen dann befindet man sich in einem Realabor also kann man auch Sachen auf einen zu, den man nicht gerade mal simulieren kann.

00:09:27: Wenn man vielleicht gar nicht auf die Idee kommt dass so etwas passieren kann.

00:09:31: und genau da setzen wir mit dem Mianabor in Regensburg an.

00:09:36: Wir beschäftigen uns hier mit urbaner Mobilität also städtischer Mobilität und Smart City Anwendung in Regenburg.

00:09:45: Wir haben ja ein abgegrenztes Raum oder zeitlichen Raum indem wir Firmen die Möglichkeit geben, neue Technologien eben nicht im Labor sondern unter den realen Bedingungen auch in einer neuen Form der Kooperation mit der Stadt und uns dem Cluster Mobility Logistics auszuprobieren zu testen.

00:10:09: Das Ganze ist sehr experimentell.

00:10:11: Man geht hier entgegen des klassischen Projektmanagements auch ergebnisoffen vor.

00:10:17: also Manchmal können wir noch gar nicht sagen, können wir wirklich alle Ziele erreichen die wir uns setzen und man muss ganz flexibel akieren.

00:10:25: Wir haben hier Anwendungen aus den Bereichen, das Insori der künstlichen Intelligenz Verkehrsmanagement es geht orbitale Mobilitätslösungen um Dateninfrastruktur auch ein ganz heißes Thema Und vor allem oft auch dass es nicht nur eine einzelne Technologie geht sondern es gibt darum die auch kombiniert pilothaft zu testen.

00:10:48: Wenn wir einen Sensorik-Test zum Beispiel sprechen, da müssen wir auch über das Thema Übertragungstechnik sprechen.

00:10:57: und all das vor zentralen Fragen auch einer modernen Stadt.

00:11:02: also wie können unterschiedliche Lösungen in dem Fall eigentlich immer digital dazu beitragen Mobilität in der Stadt besser zu verstehen oder sicherer zu machen effizienter zu gestalten oder auch nachhaltiger zu organisieren.

00:11:18: Das heißt, im AirLab Mobilität testen wir nicht auf einer Hühnenwiese sondern wirklich dort wo auch Mobilität stattfindet also dort wo sich die Menschen hier in Regensburg bewegen und rumtreiben Und das macht auch die Projekte recht anspruchsvoll aber auch für uns sehr wertvoll.

00:11:37: Dann es zeigt welche Dösungen funktionieren robust Welche Daten sind auch für unsere relevant wie reagieren Menschen darauf und auch welche organisatorische Fragen entstehen.

00:11:50: Beispiel, wir haben hier eine adaptive intelligente Licht- oder Leuchten, installiert mal Pilotast für ein Jahr im Dürrenbergviertel – da war ganz spannend, wie die Menschen darauf reagieren und wie man dann durch Technologie wieder dazu beitragen kann dass sich Menschen zum Beispiel sicherer fühlen.

00:12:11: Das heißt, wir sind nicht nur ein technischer Testraum sondern es geht wirklich Kooperation.

00:12:18: Wir haben im R-Lab Mobilität verschiedene Partner die gemeinsam Anwendungsfälle erstmal definieren und wir als Cluster Mobility Logistics koordinieren dann die Umsetzung, begleiten die Kommunikation.

00:12:32: Schauen das alle Leute, die an dem Thema Interesse haben oder von den Ergebnissen betroffen sind oder davon profitieren können auch zusammen in ein Tisch kommen und darüber sprechen?

00:12:43: Kurz gesagt geht darum technologische Möglichkeiten auszutesten praktische Lernerfahrung zu machen und das Ganze dann auch das Wissen dass wir hier lernen in die Welt wieder raus zu tragen.

00:12:55: Ein großes Thema ist die Technologie, aber entscheidend ist auch die Zusammenarbeit.

00:13:00: Das ist auch gleich die Einleitung zur nächsten Frage.

00:13:04: Welche Partner kommen im AirLab zusammen und wie organisiert man die unterschiedlichen Perspektiven?

00:13:11: Ich habe das Thema eigentlich ziemlich angeschnitten.

00:13:14: letztendlich dadurch dass wir uns hier jetzt nicht im klassischen Automotive Bereich sondern wirklich der Transformation auch hin In den öffentlichen Raum einer Stadt bewegen ist natürlich die Stadt mit ihrem öffentlichen Raum, aber auch mit ihren pachlichen Fragestellungen der Stadtverwaltung selber ein wichtiger Player.

00:13:34: Ist hier auch in der Förderkulisse von Regensburg NEXT einem vom Bund geförderten Smart City Projekt unterstützen das Ganze hier durchzuführen?

00:13:44: Dann haben wir da bin ich tätig als Gesamtprojektmanagement Leitung beim Cluster Mobility Logistics, die sozusagen die Firmen, die Hochschulen, die Stadtverwaltung vernetzen.

00:14:00: Hier auch einzelne Anwendungsprojekte, also Pilotprojekten gemeinsam definieren und das Ganze koordinieren und dann natürlich Marketing betreiben.

00:14:10: Dann haben wir ganz wichtig da es ja um Mobilität geht, auch das Stadtwerk Regensburg als wichtigen Infrastruktur- und Datenpartner mit dabei.

00:14:21: Und je nach Anwendungsprojekt, und je nach Technologität getestet werden sollen, kommen da noch die Unternehmen dazu im Bestfall – das gefällt uns dann auch immer sehr wenn wir dann natürlich auch Unternehmen aus unserem Transformationsnetzwerk aus der Region mit einbinden können!

00:14:41: Kannst du uns einmal erklären, wenn jetzt ein Unternehmen eine Stadtstelle oder ein Partner eine Idee hat?

00:14:49: Wie wird daraus ein konkretes Ehre-Projekt?

00:14:54: Na ja was muss passieren damit eine Technologie tatsächlich in der Probung kommt.

00:15:00: Endlich am besten starten wir nicht mit einer Technologie alleine sondern wir stellen erst mal Fragen wie welches Problem wollen wir besser verstehen?

00:15:08: welche nutzen kann die Technologie zur Lösung des Problems bringen?

00:15:14: und passt das Ganze dann auch in diesen städtischen Kontextes Erlebmobilitäts.

00:15:19: Diese erste zündende Idee, die kann aus unterschiedlichen Richtungen kommen – es kann einerseits sein dass eben tatsächlich ein Unternehmen kommt.

00:15:26: hey wir haben hier eine Technologie zum Beispiel aus dem Automotivbereich, den möchten wir dafür ja in Bedingung testen.

00:15:32: wie machen wir das?

00:15:34: Manchmal kommt aber auch direkt die Stadt auf uns zu Fragestellung.

00:15:39: Wie können wir zum Beispiel belegen, dass unsere kerstberühmten Maßnahmen in einem Viertel Wirkung erzählen?

00:15:47: Und manchmal entsteht es auch aus einer Kombination das wir zb bei einem Ideen Workshop den wir jährlich veranstaltet haben zusammensitzen und diskutieren und dann gleich die Stadtverwaltung sozusagen mit einer Frageställung gleich mit dem Unternehmen verbinden die eine Technologie dazu anbieten.

00:16:07: Dann prüfen wir mehrere Dinge des geeigneten Orts, den Anwendungskontext.

00:16:12: Haben ja schon alle Partner an Bord.

00:16:14: Wir brauchen auch immer einen städtischen Problem-Oner der sich der ganzen Sache auch annimmt und sagt da kann die Ergebnisse verwerben.

00:16:22: ist der Test auch technisch machbar?

00:16:25: Also hier muss man auch den Kontext und die Größe den Umfang das Projekt natürlich einschätzen.

00:16:32: es geht auch darum zu gucken, passt das mit Datenschutz?

00:16:36: Wie müssen wir kommunizieren.

00:16:38: Also wir müssen eigentlich erst mal eine realistische Vorstellung davon bekommen was soll in der Erprobung passieren und was soll auch nach der Erprobung mit den Ergebnissen passieren.

00:16:48: Das Ganze muss den Förderkriterien auch entsprechen d.h.

00:16:54: pass es zur Vision einer smarten Stadt sind digitale Tools eben Einsatz und ist das Ganze auch potenziell übertragbar auf andere Kommunen.

00:17:04: Und dank jetzt in die konkrete Projektentwicklung,

00:17:07: d.h.,

00:17:07: wir klären klassisch Ziele, Rollen, Zeitplan, die technischen Anforderungen, Verantwortlichkeiten – genau das ganze klingt dann vielleicht sehr formal aber letztendlich ist es für uns ganz relevant am Anfang gleich die Fragen zu klären.

00:17:23: Was wollen wir eigentlich mit dem Projekt?

00:17:25: Und sonst ist die Gefahr natürlich da, dass wir eine Erprobung machen aber gar nicht der Kenntnisse, die man vielleicht herantworten kann.

00:17:34: Das heißt, eigentlich steht immer am Anfang die Frage nicht was können wir alles zeigen mit einer Technologie sondern die Frage was wollen wir lernen

00:17:42: in den kommenden Folgen?

00:17:44: schauen wir uns einzelne Projekte an zum Beispiel Visee, OMV oder Resense-Treaty.

00:17:51: Wenn du übergreifend auf solche Anwendungen schaust was lernen wir über gute Zusammenarbeit im RLAB Mobilität?

00:17:58: Also letztendlich das eine ist gut ab an die auch Firmen die spannende Technologien einbringen also dass natürlich einen ganz großer Teil auch wo die Firmen da einbringen.

00:18:11: aber Wir haben auch gemerkt und das ist ein großer Lerneffekt Die Projekte sind nur dann erfolgreich, wenn die Zusammenarbeit wirklich funktioniert oder es schon gespoilert.

00:18:22: Das funktioniert recht gut.

00:18:23: aber man darf hier schon sagen und das war auch einer der Beweggründe warum wir das AirLab ja ausgebaut haben.

00:18:30: Die Zusammenarbeit im städtischen Kontext ist minimum kompliziert eher komplex würde ich sagen da ist nicht immer klar wer welche Problemstellungen hat, der welche Genehmigungen erteilen muss.

00:18:45: Also das Spannende ist wir haben ja nicht mit einem Fachamt zu tun sondern ganz viel und ich glaube diesen Einblick auch zu bringen dass es ganz spannend für die Firmen vielleicht in diesem urbanen Mobilitäts- und Smart City Bereich neu sind.

00:19:01: Seitens das hat auch mit Transformation zu tun diesen Markt erstmal einen Zugang zu bekommen Und kreiert, du hast zwei Projekte angesprochen.

00:19:11: Ich möchte gar nicht zu tief darauf eingehen weil Du hast drücke Spoiler das kommen noch Folgen dazu.

00:19:16: aber bei dem Projekt Wiese OMV Das ist die Abkürzung für die Wirkungsmessung mit vernetzter Sensorik im Ringesburger Obermünstervierte und da spielen tatsächlich Fragen der Stadtentwicklung Mobilität Außenteutsqualität Lärmentwicklung Datenschutz zusammen.

00:19:37: Wir haben schnell merkt, dass wir hier ein Sensorenetzwerk ausgebaut mit unserem Partner strategische Partnerschafts-Sensorik

00:19:46: e.V.,

00:19:47: und wir haben gemerkt das reicht nicht nur Sensoren aufzustellen auch wenn das schon tatsächlich in einer in einem Weltkulturerbe enorme Probleme zum Teil auch zur Übertragungstechnik, Denkmalschutz, Energieversorgung aufbrechen.

00:20:03: Aber das reicht nicht nur die Sensoren aufzustellen sondern die entscheidende Frage ist welche Daten brauchen wir denn auch und wie werden sie interpretiert um wirklich dann eine Wirkungsmessung?

00:20:16: machen zu können, denn in dem Viertel wurden verkehrsberuhigende Maßnahmen auch die Lodweise mal eingebracht.

00:20:25: Wir möchten jetzt mit tatsächlichen Daten auch checken wie gut funktioniert das?

00:20:30: Welche Auswirkungen hat es genau?

00:20:32: und gleichzeitig lernen wir aber ganz viel auch allein bei dem Sensor Netzwerk was man da gut machen kann und wo es noch Entwicklungsbedarf gibt.

00:20:41: Das zweite Projekt ReSense.

00:20:45: Da ging es darum, dass wir am Zentralen Omnibusbahnhof an der Universität mal für eine Woche drei D-Echtzeitdaten ausgelesen haben mittels der Liedertechnologie.

00:20:57: Das ist eigentlich eine Technologie die oft auch im Bereich Autonomous Fahren genutzt wird.

00:21:02: und deswegen war unsere spannende Frage wie lässt sich so ein Ansatz auch im realen städtischen Umfeld einsetzen?

00:21:11: Welche Partner braucht's auch da wieder Wie werden die Daten verarbeitet, wir haben auch gelernt.

00:21:16: Man muss damit rechnen, weil man Rohdaten nutzt dass da enorme Rechenkapazitäten sind und ein großer Punkt.

00:21:26: aber das werdet ihr in der Folge dann auch sehen.

00:21:29: ja wie entsteht auch so gemeinsames Verständnis während der Erprobung dafür wie man diese Technologien wirklich sinnvoll einsetzen kann?

00:21:39: Unser Learning eben daraus.

00:21:41: Technologie reicht nicht.

00:21:42: Es braucht gemeinsame Zielbild, Zuständigkeiten ganz klare und eine Perspektive wie man die Ergebnisse nutzen möchte.

00:21:51: Du hast mir jetzt ein gutes Stichwort gegeben – Daten!

00:21:55: Viele ERLAB-Projekte erzeugen Daten, Bewegungsdaten oder Sensordaten, Umfelddaten, Verkehrsdaten….

00:22:04: Da wird mich interessieren wann werden solche Daten wirklich wertvoll?

00:22:09: Und welche Rolle spielen gemeinsame Infrastruktur und Schnittstellen?

00:22:14: Da werde ich dir auf jeden Fall noch immer keine abschließende Antwort geben können, aber auf jeden fall haben wir gemerkt es klingt oft leichter im theoretischen das man sagt ja.

00:22:26: Beheben Daten und nutzen sie dann, denn dann kommen eigentlich die nächsten Fragen.

00:22:31: Wer nutzt ihr eigentlich?

00:22:32: Und in welchen Formaten braucht er die Daten?

00:22:35: Was?

00:22:35: jedes Projekt hat eine eigene Logik auch dahinten seine eigenen Schnittstellen.

00:22:39: Auch wie müssen da die Daten ausgewertet werden?

00:22:43: hier hängt es auch oft daran dass wir natürlich jemand brauchen der uns da dann auch in der Projekte aktiv weiter mitbegleitet und sagt okay ich möchte die Daten nutzen aber dafür brauche ich ent dem Visualisierungsgrad zum Beispiel Und das Thema Dateninfrastruktur ist grundsätzlich ein zentrales Thema.

00:23:01: Das haben wir tatsächlich schon zu Beginn des Annahme festgelegt und wir sagen, Daten sind wertvoll und dementsprechend müssen wir auch eine Infrastruktur aufbauen.

00:23:11: Das heißt, wir haben hier den Partner der Stadt Bergkriegensburg die das sogenannte Mobility Data Hub aufgebaut haben um die Daten aus dem Projekten dort zu integrieren den Projektpartnern auch zur Versübung zu stellen.

00:23:28: Wir haben hier zum Beispiel aus dem Resence-DD-Projekt die Daten auch an die OTH Regensburg mal weitergegeben, wo dann Studierendenprojekte auch entstanden sind.

00:23:38: daraus aber es kommen natürlich ganz große Fragen auf bei einer Dateninfrastruktur nicht nur die Frage welche Daten werden erhoben sondern wer darf sie nutzen?

00:23:50: Wofür dürfen Sie genutzt werden?

00:23:52: ist der Datenschutz gewährleistet, wie gehören sie aufbereitet und wer es im Aktivzuständig?

00:23:59: Und die Frage, wer ist aktiv zuständig kann man oft noch beantworten.

00:24:03: Aber wie das dann auch im Tagesgeschäft mit einer anderen Verpflichtung vereinbar ist, ist dann oft die nächste Frage.

00:24:10: Das heißt Daten allein verändern noch nichts.

00:24:13: Man kann viel sammeln und trotzdem wenig daraus lernen wenn die Fragestellungen unklar sind.

00:24:19: Jetzt mussten wir auch lernen.

00:24:21: aber Deswegen, der Anwenderbedarf und die Dateninfrastruktur müssen immer zusammengedacht werden.

00:24:28: Dann kann das wertvolles entstehen!

00:24:30: Dann

00:24:30: möchte ich zu wahrscheinlich eine der wichtigsten Transformationsfragen überhaupt kommen.

00:24:35: Eine Technologie kann im Test funktionieren aber der Weg in den Regelbetrieb ist oft noch einmal eine ganz andere Herausforderung Wie geht dir im AirLab mit dieser Frage um?

00:24:48: Das tatsächlich eine der größten Herausforderungen.

00:24:51: Und ein erfolgreicher Testpilotbetrieb bedeutet nicht automatisch letztendlich, dass die Lösung da oft übernommen wird.

00:25:00: Eine ganz praktikabel bekommt eine Ausschreibungsthematik wenn das zum Beispiel eine Lösung für eine Stadt konkret ist.

00:25:07: Das andere ist aber auch den Regelbetrieb stellt nochmal ganz andere Fragen.

00:25:11: finanziert wer betreibt wer wartet wer nutzt die Daten?

00:25:18: Letztendlich auch wer trifft Entscheidungen auf Basis der Pilotprojekteergebnisse.

00:25:24: Wie passt die Lösung in bestehende Prozesse rein?

00:25:28: Das ERLAB Mobilität kann den Betrieb per se nicht ersetzen, es kann nicht Brücke bauen.

00:25:33: also hier wieder unterstützen dass man sichtbar machen was ist technisch möglich das kann die Chancengrenzen aufzeichnen Es kann die Partner zusammenbringen und noch eine Grundlage schaffen, zu sagen ja wir möchten uns damit weiter auseinandersetzen oder auch naja da haben wir andere Lösungen die vielleicht doch besser passen.

00:25:55: Aber aus unserer Sicht dieser Transfer diesen möglichst viel mitzudenken und auch genau diese Fragen zu stellen und den Diskurs zu gehen mit den verschiedenen Steak Holdern.

00:26:10: Das ist ein ganz zentraler Punkt auch, das ist auch das Feedback unserer Unternehmen.

00:26:14: die haben dann gelernt, tickt eine Stadt zum Beispiel als Auftraggeber im Verhältnis zu einem OEM aus anderen Projekten.

00:26:22: also hier auch die Transformation ganz wichtig.

00:26:25: So stellen wir jetzt erstmal eine Demonstrationsfläche sozusagen mal diesen Erprobungsraum.

00:26:31: Aber es braucht parallel dazu diese Transferformate und dann müssen auch die Firmen oder eine Stadt irgendwann selbst laufen lernen, wie man dann in Reskalierung kommt.

00:26:43: Du hast ja jetzt einige Erfahrungen im Projekt Air Lab Mobilität sammeln können?

00:26:48: Wenn du diese Erfahrungen zusammenfassen könntest – was können andere Kommunen, Unternehmen oder Reallabore daraus lernen?

00:26:56: Das Thema hatten wir schon mehrfach.

00:26:58: nicht nur eine Testfläche bieten.

00:27:00: Kommunen würde ich raten, nicht nur mit der Technologie zu starten sondern wirklich mit einem konkreten Bedarf.

00:27:08: Weil das Problem besser verstehen zu wollen muss man eine Entscheidung vorbereiten.

00:27:12: dafür braucht man Daten.

00:27:14: zum Beispiel dann auch die Frage schon wer würde dann später auch damit arbeiten?

00:27:19: In einem Unternehmen würde ich wirklich raten nutzt solche realer Bohre Bühne für die Technologie, sondern wirklich als Leerenaum.

00:27:28: Also nutzt das Feedback der Städte, der Bürgerinnen und Bürger – genau das ist glaube ich das wertvolle!

00:27:37: Und insgesamt für den Realaborg.

00:27:39: Das ist auch ein Thema wo wir aktuell weiter noch dran arbeiten müssen.

00:27:43: Ist das Thema auch Anschlussfähigkeit?

00:27:46: Wie kann man dann auch den Transfer in den Regelbetrieb sozusagen aus der Pilotphase hin?

00:27:53: aus besser unterstützen.

00:27:56: Und dann hat man ein gemeinsames Erprobungs- und Lernsystem, damit wir da auch im besten Fall gut beitragen können.

00:28:06: Neue Mobilität, sonst macht sich die Anwendung schneller, besser, verantwortungsvoller in die Praxis zu bringen.

00:28:13: Wenn wir das schaffen oder wenn wir es auch geschafft haben mit Erlebmobilität Dann würde ich sagen, ist das für uns schon mal fürs Class of Mobility Logistics echt ein großer Erfolg.

00:28:24: Also zentral die Kultur der Zusammenarbeit eine Fehlertoleranz zu haben dieses gegenseitige Lernen zwischen Verwaltung Wissenschaft und Praxis zu entwickeln.

00:28:35: Und wirklich ganz, ganz zentrale Punkte.

00:28:39: Wo wir glaube ich in den letzten Jahren also wir haben im Jahr zwanzig-vierundzwanzig gestartet auch deutlich besser.

00:28:45: aktiver, proaktiver in der Stadt Regensburg geworden sind.

00:28:48: Danke

00:28:49: Arne für diese Einblicke ins Projekt AirLab Mobilität!

00:28:52: Jetzt sind wir auch schon bei der letzten Frage angekommen.

00:28:56: Unsere Abschlussfrage bei Transformationschampions lautet immer Was bedeutet Transformation für dich persönlich?

00:29:04: Transformation heißt nicht nur die Zukunft zu beschreiben Konzepte zu stellen, sondern sie praktisch zur Proben neu denkweisen auch in die Anwendung auf die Straße zu bringen.

00:29:19: Das heißt auch für mich ja auszuhalten dass man nicht alles sofort funktioniert das man vielleicht auch nochmal den ein oder anderen dazu reinholen muss der vielleicht auch noch mal an Namen bestätigt oder doch das eine oder andere auch kritisch bewertet und Feedback gibt.

00:29:38: Und ja, ich würde sagen im AirLab Mobilität sieht man das sehr gut, dass vor allem, dass man jetzt der Punkt Transformation kein Einzelprojekt ist Es sind Zusammenspiel zwischen den verschiedenen Playern und dafür braucht es wirklich Offenheit Neugier von allen Seiten.

00:30:00: Es braucht auch ein absolutes Commitment und Flexibilität Ein ehrliches Lernen aus der Praxis.

00:30:08: Ja noch mal vielen Dank Anif für diese Einblicke ins AirLab Mobilität!

00:30:13: Wir haben heute gesehen, dass AirLab-Mobilität ist mehr als ein technisches Testfeld.

00:30:19: Es ist ein Kooperations- und Lernraum, der aus den Transformationsgedanken von TransfromAir heraus einen nächsten praktischen Schritt ermöglicht.

00:30:27: Kommt vernetzen und qualifizieren hin zum Erproben im realen Umfeld.

00:30:32: Dabei wird deutlich Transformation entsteht nicht allein durch Technologie.

00:30:38: Sie braucht Partner, die zusammenarbeiten.

00:30:41: sie braucht Daten, die nutzbar werden.

00:30:44: sie braucht Kommunikation Akzeptanz und einen klaren Blick auf den Weg vom Experiment in den Betrieb.

00:30:53: mehr Informationen zum AirLab Mobilität und zu den einzelnen Anwendungsprojekten verlinken wir in den Show Notes.

00:31:00: Schön, dass Sie bei Transformations Champions dabei waren.

00:31:04: Freuen Sie sich auf die nächsten Folgen bis zur nächsten Folge!

00:31:11: Das war TransformationsChampions der Podcast des Projekts TransformR.

00:31:17: Mehr Informationen zu TransformAir finden Sie auf transformair.de.

00:31:22: Beugen sie uns auch gerne auf LinkedIn und abonnieren sie unseren Newsletter.

00:31:26: TransformAir wird gefördert vom Bundesministerium für Wirtschafts- und Energie, aufgrund eines Beschlusses des Bundestages.

Neuer Kommentar

Dein Name oder Pseudonym (wird öffentlich angezeigt)
Mindestens 10 Zeichen
Durch das Abschicken des Formulars stimmst du zu, dass der Wert unter "Name oder Pseudonym" gespeichert wird und öffentlich angezeigt werden kann. Wir speichern keine IP-Adressen oder andere personenbezogene Daten. Die Nutzung deines echten Namens ist freiwillig.